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Azure Datacenters Speedtest

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Wenn Azure Services oder Lösungen in Azure im Unternehmen verwendet werden, ist es sinnvoll, diese in einem der vielen Azure Rechenzentren laufen zu lassen, die eine gute Anbindung an den eigenen Standort besitzen.

Microsoft Azure ist derzeit weltweit in 17 Regionen verfügbar, siehe  Azure Regions.

Um die Latency zwischen dem eigenen Standort und den Azure Datacentern zu testen, gibt es einige Websites, die Speedtests durchführen und die nötigen Informationen für eine Datacenter-Entscheidung liefern können.

Der erste Speed Test ist http://azurespeedtest.azurewebsites.net
(Dieses Testprogramm ist auch im Quellcode auf github.com verfügbar.)

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Für meinen Standort in Wien erhalte ich die erwarteten Ergebnisse: “It looks like your nearest Data Center is North Europe. There appears to be a CDN Node nearer your location.”
Die besten Lokationen für Azure Services für meinen Standort sind also North Europe und West Europe.

Ein zweiter Latency – Test ist unter http://www.azurespeed.com erreichbar.

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Diese zeigt ähnliche Ergebnisse. Wieder sind West Europe und North Europe mit ähnlicher Leistung verfügbar und stellen meine erste Wahl für Azure Services dar.

Ein weiteres Service ist https://nzbart.github.io/AzureSitePing.

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Und es gibt noch viele weitere Latency-Tests für Azure Datacenters im Web. Diese Tools stammen nicht von Microsoft, sondern von individuellen Entwicklern und stellen Beispiele zur Messung dar. Die Aussage der Speed-Tests ist ähnlich und kann helfen, eine Standort-Entscheidung für Azure Dienste zu treffen.

Für global operierende Unternehmen bzw. oft macht die Verwendung von Azure CDN Sinn (das zeigt auch azurespeedtest.azurewebsites.net sehr schön). Hier gibts weitere Informationen über Azure CDN.

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Mein Tipp lautet somit die Azure-Dienste vom eigenen Standort oder etwa via RDP von entfernten Standorten zu testen und für Produktivsysteme jene Azure Datacenter mit der geringsten Latency zu verwenden. Die Speed-Tests können dabei helfen.

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#OutofOffice: Wie ich ortsunabhängig ohne Büro auf der ganzen Welt arbeite!

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unten …. werde ich sagen, das passt nicht für alle Länder!

Ich selbst bin Online Unternehmer, oder auch Blogpreneur, und arbeite als digitaler Nomade von der ganzen Welt aus. Alles fing mit meinem Abenteuer-Reise-Blog Off The Path an, der mir die Möglichkeiten im Internet überhaupt erst gezeigt hat. Heute führe ich verschiedene Online Businesses – unter anderem bin ich Co-Founder Deutschlands größter Blogger-Schule, habe eine App und ein Plugin entwickelt, und führe mit Support Camp ein kleines Team, das WordPress Probleme schnell und einfach löst. Und all das ohne festes Büro. Ich arbeite und lebe da, wo es mir gerade gefällt!

Mein Laptop und ich sind jetzt endlich #OutofOffice!

Momentan ist das tatsächlich Berlin, was bis jetzt auch meine kleine Home Base war, zu der ich immer wieder zurückgekommen bin. Ich habe hier auch meine eigene Wohnung mitten in Kreuzberg, und bis letztes Jahr sogar einen festen Büroplatz in einem Co-Working Office am Moritzplatz. Doch um ehrlich zu sein, halte ich es hier nur im Sommer aus. Als Halbspanier muss ich es nun mal warm haben!

Den Büroplatz habe ich aufgegeben, weil ich einfach zu viel unterwegs bin, und ihn nie richtig genutzt habe. Irgendwann war mir klar, dass ich das Geld für den Büroplatz auch einfach sparen kann. Denn spätestens wenn der Herbst eintritt, verdrücke ich mich sowieso in wärmere Länder, wie zum Beispiel nach Thailand oder Indonesien. Meine Wohnung habe ich bis jetzt während meiner Reisen immer untervermietet, aber diesmal gehen meine Freundin Line und ich noch einen Schritt weiter: wir werden die Wohnung ganz aufgeben.

Ich werde also keine wirkliche Home Base mehr haben. Kein Büro, keine eigene Wohnung, kein wirkliches Zuhause. Ein wenig beängstigend ist dieser Gedanke schon. Aber es hilft, sich zunächst einen Plan zu machen, wie es weiter geht. Wir wollen den Winter nun zum Beispiel in Südafrika verbringen und unser Zelt für ein paar Monate in Kapstadt aufschlagen. Danach werden wir wahrscheinlich jeden Monat in eine andere Stadt ziehen, und somit voll und ganz ins digitale Nomadentum abtauchen!

Meinen Laptop klappe ich jetzt überall auf

Was das genau bedeutet? Wir werden ab Oktober zwar keine eigene Wohnung mehr in Berlin haben, dafür aber unendlich viele Apartments auf der ganzen Welt dank AirBnB und Co. Unseren Laptop klappen wir nicht mehr an der immer selben Stelle auf, sondern in Co-Workings Spaces und coolen Cafés überall auf der Welt. Mal im digitalen Nomaden Hot-Spot Chiang Mai, mal im Hubud auf Bali, mal im Hipster-Café in Sydney, oder auf dem Berg in Neuseeland, oder eben in Kapstadt. Da, wo es uns am besten gefällt.

Und das Geile ist, wir sind dabei nicht alleine. Auf der ganzen Welt kommen digitale Nomaden zusammen, arbeiten neben oder miteinander, nutzen die Community und tauschen sich aus. Es ist also in keinem Fall so, dass wir ganz alleine oder gar total verrückt sind. Es ist mittlerweile eine richtige Bewegung, und es gibt immer mehr Menschen, die sich für ein ortsunabhängiges Leben entscheiden, und das Reisen mit ihrer Arbeit und ihrem Leben verbinden.

Erst vor kurzem fand hier in Berlin die dritte DNX statt, bei der über 450 angehende sowie bereits etablierte deutsche digitale Nomaden zusammengekommen sind, sich ausgetauscht und gemeinsam in Workshops gelernt haben. Und ich denke, jeder, der einmal in das Leben als digitaler Nomade geschnuppert hat, will nicht mehr zurück in den normalen 9-to-5-Job und immer wieder den selben Weg zur Arbeit fahren, um sich wieder auf den selben Stuhl an den selben Tisch zu setzen.

#OutofOffice erfordert so einiges an Disziplin

Wie man so schön sagt, ist natürlich nicht alles Gold, das glänzt. Immer unterwegs zu sein und nebenbei zu arbeiten erfordert sehr viel Disziplin. Wir arbeiten da, wo andere Urlaub machen und eventuell faul neben uns liegen. Der kleine, aber feine Unterschied ist allerdings, dass wir nach einer oder zwei Wochen nicht wieder zurück in unseren Alltag müssen, sondern unseren Arbeitsort, unsere Zeiten, ja unser ganzes Leben frei bestimmen können!

Und diese Art des neuen Arbeitens bedeutet für mich die pure Freiheit. Ich bin total unabhängig, kann entscheiden, wie, wann und wo ich arbeite. Ich muss nicht erst um 9 anfangen, ich kann auch schon um 6 Uhr morgens anfangen und in die Tasten hauen. Ich kann mir um 10 eine Pause gönnen und mir in meinem Lieblingscafé nebenan den besten Flat White holen, ich kann mir den ganzen Nachmittag frei nehmen, und dafür spät abends weiter arbeiten. Der Dienstag kann zu meinem Sonntag werden, und umgekehrt.

Raus aus 9-to-5 und ab in die pure Freiheit!

Ich hasse Montage nicht, so wie es die meisten Menschen tun. Montag ist für mich wie jeder andere Tag auch: ein neuer Tag, an dem ich mich selbst verwirklichen und meine Träume leben kann. Ich muss mir keinen Urlaub nehmen, wenn ich mal eben einen neuen Reisepass beim Amt beantragen muss, ich kann es einfach machen. Ich muss nicht abends um 7 Uhr am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg joggen, wenn es alle anderen tun. Ich kann es auch einfach mittags machen, wenn der Weg frei von anderen ist, und ich tatsächlich nach vorne laufen kann, anstatt ein Zick-Zack-Rennen zu veranstalten.

Die Möglichkeit, im Café oder draußen auf der Wiese in der Sonne zu arbeiten, und nicht zwischen den immer selben Wänden zu sitzen, ist der Hammer. Ich bin so viel kreativer, viel motivierter und viel produktiver. Ich starte meinen Tag voller Tatkraft und voller Ideen. Ich kann mich wirklich frei entfalten und schaffe so natürlich viel mehr.

Das Einzige, was ich, Line und alle anderen digitalen Nomaden neben unserem Laptop für unseren Lebensstil brauchen, ist stabiles und schnelles Internet. Und zum Glück wird das Internet weltweit immer besser. Wir hatten im australischen Outback sogar besseren Empfang als in der Berliner U-Bahn!

Auch wenn wir manchmal etwas verzweifelt auf der Suche nach Cafés mit schnellem WiFi durch Städte rennen, und ohne funktionierendem Internet gerne mal zu kleinen, gefrusteten Teufeln werden können, ist diese Unabhängigkeit, diese absolute Freiheit, die uns eben dieser Lifestyle und das Internet ermöglichen, etwas, was ich nie mehr missen möchte.

Aber genug von mir und meiner Art #OutofOffice zu leben. Ich höre nämlich immer super gerne, wie andere so ihr Arbeitsleben meistern. Deshalb bin ich nun auch Teil der Instagram-Challenge von Microsoft Deutschlandund sitze dort in der Jury. Du kannst auch mitmachen und ein paar richtig geile Preise gewinnen, wie zum Beispiel ein Lumia 930 oder ein Universal Mobile Keyboard! Dazu musst du einfach deine Lieblings-Arbeitsplätze und -Inspirationsorte mit dem Hashtag #OutofOffice bei Instagram teilen.

Also los – meine Jury-Kollegen und ich sind gespannt auf deine Bilder!

Ein Gastbeitrag von Sebastian Canaves (@s_canaves)
Reiseblogger, Digitaler Nomade und Blogpreneur

Sorgen – Kinder sicher im Netz? Vier Fragen für Sie.

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An den Küchentisch: So mach ich meine Kinder sicher im Social Web

Dass mehr und mehr Kids von Facebook nach Instagram umziehen, da sie dort den elterlichen Augen (noch) entgehen, ist ein offenes Geheimnis. Nur ist es immer der beste Weg, den Kindern auf Schritt und Tritt zu folgen? Meine US Kollegin Jacqueline Beauchere, Chief Online Safety Officer, hat da ihre eigene Strategie entwickelt. Diese beginnt mit vier Fragen an besorgte Mütter und Väter – und endet mit vier Antworten.

  • Hast du kürzlich mal mit deinen Kindern darüber gesprochen, was sie online machen?
  • Machst du dir Sorgen, dass deine Kleinen mehr über Technologie wissen als du selbst?
  • Hast du schon mal mit deinen Kids besprochen, was sie online alles machen können und Grenzen gesetzt?
  • Weißt du, was du machen würdest, wenn dein Kind zu dir kommt und sagt, dass ihm oder ihr online etwas Schlimmes passiert ist?

Das Social Web ist sicher nicht immer das einfachste Gesprächsthema am Küchentisch – so wie es für meine Generation noch die Ausweitung des Fernsehkonsums und -programms war. Aber dran bleiben und am besten früh genug mit der „Aufklärung“ starten – das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Die vier Antworten von Jacqueline Beauchere findet ihr hier.

Ein Beitrag von Barbara Steiger (@basteig)
Communications Manager Cloud, Entwicklungsplattform, MBS und Innovation bei Microsoft Deutschland